Schulprogramm

Schulprogramm an der Neuen Nikolaischule / Gymnasium der Stadt Leipzig

Präambel

Das Schulprogramm der Neuen Nikolaischule/Gymnasium der Stadt Leipzig gibt die für unsere schulische Arbeit gültigen Ziele vor und erläutert den Weg, wie wir diese erreichen wollen. Dies geschieht auf der Grundlage eines von Schülern, Lehrern und Eltern entwickelten Leitbildes. Es informiert über das pädagogische Profil und die Ziele der gemeinsamen Bildungs- und Erziehungsarbeit und hat damit Orientierungsfunktion für die Schulentwicklung. Die Maßnahmen und Arbeitsschritte zu seiner Umsetzung orientieren sich an den folgenden Maßstäben zur Erfassung, Sicherung und Entwicklung von Schulqualität in Sachsen:

  1. Lehren und Lernen
  2. Kooperation
  3. Schulklima
  4. Entwicklung von Professionalität
  5. Management und Führung
  6. Ergebnisse

Dieses Schulprogramm unterliegt den Anforderungen und Erkenntnissen, die sich mit den Veränderungen in unserer Gesellschaft immer weiter entwickeln. Deshalb fordert es eine kritische Reflexion und ständige Aktualisierung. Alle Gremien der Schule werden daher zur konstruktiven Mitarbeit aufgefordert.

1. Leitbild: Tradition – Kompetenz – Perspektive

Die Neue Nikolaischule steht in der Tradition der Alten Nikolaischule, der ältesten Bürgerschule der Stadt Leipzig. Die Neue Nikolaischule versteht sich selbst als Ort für Bildung mit offenem Ganztagsangebot, an der ihre Schüler entsprechend ihren individuellen Fähigkeiten und Neigungen darauf vorbereitet werden zukünftig in sozialer Verantwortung nachhaltig zu handeln und selbstbestimmt zu leben. Dies wird anhand folgender Leitsätze mit Leben erfüllt:

Alle am Schulleben Beteiligten gehen vertrauens- und respektvoll miteinander um. Die Respekt und Vertrauen schaffenden Faktoren sind vielfältig und umfassen die Achtung der Persönlichkeit, Verlässlichkeit, Toleranz,  Transparenz, Ehrlichkeit, Hilfsbereitschaft, fachliche und erzieherische Kompetenz und auch die Gestaltung gemeinsamer Erlebnisse.

Die Vermittlung und Aneignung von anwendungsbereitem Wissen sind für uns die Kernaufgaben der schulischen und außerschulischen Arbeit. Sie haben das Ziel, den Schülern einen bestmöglichen Schulabschluss zu ermöglichen und ihre Bereitschaft zum lebenslangen Lernen zu entwickeln

Unsere Schüler werden befähigt, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. Die Übernahme von Verantwortung für sich selbst und innerhalb der Gemeinschaft dient dem Erwerb und dem Ausbau von Lern-, Methoden- und Sozialkompetenz unserer Schüler und wird von den Lehrern der Neuen Nikolaischule auch durch die aktive Mitwirkung im außerunterrichtlichen Bereich vorgelebt.

Unsere Schüler (er-) leben gemeinsam mit unseren Lehrern Kultur und Tradition.

Unsere Schule wird als Bestandteil einer demokratischen, gleichberechtigten und weltoffenen Gesellschaft gestaltet. Wir betrachten die Neue Nikolaischule als integrativen Bestandteil der . Im Zusammenwirken mit den Familien, mit außerschulischen und internationalen Partnern bereitet die Neue Nikolaischule ihre Schüler auf ein Leben in einer weltoffenen und nachhaltig orientierten Gesellschaft vor.

Die konkreten Ziele, die sich aus diesen Leitsätzen ergeben, werden zu Beginn eines jeden Schuljahres aktualisiert und im Schuljahresarbeitsplan dokumentiert.

2. Entwicklungsziele und Maßnahmen

Wir, die Lehrerinnen und Lehrer der Neuen Nikolaischule, verstehen uns als Träger einer leistungs- und innovationsfähigen Schule in der Stadt Leipzig. Wir  handeln mit einem hohen Maß an Professionalität und dem Willen, den eigenen Lernprozess zu organisieren. Kreativität und Flexibilität werden von uns alltäglich gefordert. Auf der Grundlage der aktuellen Lehrpläne, fundierter Stoffverteilungspläne und der Teilnahme an verschiedenen Fortbildungen streben wir eine durchgängig hohe Unterrichtsqualität an. Zur Sicherung eines planmäßigen und kontinuierlichen Schuljahresablaufes erstellt die Schulleitung unter Einbeziehung des Kollegiums einen Schuljahresarbeitsplan, der Rahmen und Orientierung für unsere Arbeit ist. Dieser wird mindestens einmal jährlich aktualisiert.

2.1 Lehren und Lernen

Mit unserer Unterrichtsgestaltung streben wir an, alle für erfolgreiches Lernen notwendigen Voraussetzungen zu schaffen. Dies geschieht entsprechend der Vorgaben der Lehrpläne und Beschlussfassungen der Fachkonferenzen. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde mit Beginn des Schuljahres 2008/09 der Blockunterricht eingeführt, dessen inhaltliche und organisatorische Ausgestaltung zentrale Aufgabe bleibt. Folgende vom Schulalter und dem Entwicklungsgrad der Schüler abhängige Schwerpunkte sind zu berücksichtigen:

Erhaltung und Förderung der Freude am Lernen durch Weiterentwicklung der Kenntnisse und Kompetenzen der Grundschule

Die Klassenleiterinnen und Klassenleiter sind für die Ausbildung von Lern- und Verhaltensnormen und bei der Entwicklung von Klassenstrukturen, in denen der Leistungswille einen hohen Förderungswert besitzt, verantwortlich. Dazu gehört ebenfalls die Beratung ihrer Schüler und deren Eltern. Dabei arbeiten  sie mit ihren Stellvertretern im Team.

Die Einhaltung von Regeln und Grundwerten wie Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft, Sorgfalt, Pünktlichkeit, Höflichkeit, die Fähigkeit zur Lösung von Konflikten und das Einüben von Grundtechniken des selbstständigen Handelns sind uns im Unterrichtsalltag besonders wichtig und stehen auch bei Wandertagen und Klassenfahrten im Mittelpunkt unseres Handelns.

Im Sinne eines frühzeitigen Erkennens und Entwickelns von Begabungen streben wir die Teilnahme von möglichst vielen Schülern an Wettbewerben, wie der Mathematikolympiade, dem Känguru -Wettbewerb, dem Fremdsprachenwettbewerb „Big Challenge“, dem Geografiewettbewerb  sowie der Russischolympiade an. Im Laufe der weiteren schulischen Laufbahn wird ein höheres Maß an Selbstständigkeit, Planungskompetenz und Eigeninitiative beim Schüler erreicht. Dazu leisten Formen des offenen Unterrichts auf den inhaltlichen und organisatorischen Grundlagen des Blockunterrichts einen wichtigen Beitrag.

Vermittlung eines soliden fachspezifischen Wissens unter Berücksichtigung individueller Neigungen

Die in Klassenstufen 5 bis 7 von den Schülern erworbene soziale Kompetenz wird weiterentwickelt. Im Mittelpunkt steht dabei die Herausbildung von Eigenverantwortung und Verantwortung für die Gemeinschaft. Die Klassenleiter und Fachlehrer müssen sich deshalb verstärkt als Moderator zwischen allen Erziehungsträgern verstehen. Die Neue Nikolaischule schafft dafür in allen Klassen- und Jahrgangsstufen die notwendigen Voraussetzungen u. a. durch monatlich stattfindende Elternsprech- zeiten. In zunehmendem Maße werden auch die eigenverantwortliche Arbeit der Gruppe und das Bewusstsein dafür gefördert. Die Schüler erleben Notwendigkeit und Grenzen arbeitsteiligen Lernens und eignen sich Strategien zur Vermeidung und Lösung sozialer Konflikte an. Ein Ziel der Arbeit ist einerseits die Stärkung eines kritischen Selbstbildes sowie andererseits die Ausprägung des Selbstwertgefühls aller Lernenden.

Mit der Profilwahl für die Klassenstufen 8 bis 10 können unsere Schüler schwerpunktmäßig und differenziert spezifische Interessen und Begabungen auf natur- oder gesellschaftswissenschaftlichem Gebiet vertiefen. Für den naturwissenschaftlichen Profilunterricht stehen solche Schwerpunkte wie

  • der Wissenserwerb zur Erschließung der Zusammenhänge in Natur und Technik,
  • das Vertiefen und Vernetzen der naturwissenschaftlichen Denk- und Arbeitsweisen und
  • die altersgemäße Wissenschaftsorientierung zur Vorbereitung auf die Oberstufe

im Mittelpunkt der Betrachtungen.

Im gesellschaftswissenschaftlichen Profil werden u. a.

  • Probleme der Entwicklung unserer Geschichte und Kultur erörtert,
  • regionalgeschichtliche Bindungen erlebbar gestaltet und
  • wirtschaftsorientiertes Denken und Handeln als eine der Grundlagen unserer demokratischen Gesellschaft gefördert.

In den Klassen 9 und 10 finden Lehrplan gebundene Tagesexkursionen statt. Der Berufswahlpass ab der Klassenstufe 9 und das Betriebspraktikum in der Klassenstufe 10 dienen der Studien- und Berufsorientierung bzw. dem Kennen lernen der Anforderungen der Arbeitswelt. Darauf aufbauend unterbreitet die Neue Nikolaischule in diesem Bereich vielfältige Angebote in Kooperation mit außerschulischen Partnern. Der Erfolg dieser Arbeit wird durch das Qualitätssiegel für die Berufsorientierung dokumentiert.

Führung zu allgemeiner Studierfähigkeit

Aufbauend auf der Sekundarstufe I (Klassenstufen 5-10) umfasst die gymnasiale Oberstufe in der Sekundarstufe II  die Jahrgangsstufen 11 und 12. Über den Unterricht hinaus ist ein breites Spektrum an anderen Formen der Erarbeitung von Wissen und des Erwerbs der Studierfähigkeit notwendig. Neben den von jedem Schüler anzufertigenden Fach- und Belegarbeiten wird die Erstellung von wissenschaftlichen Arbeiten und deren Präsentation als Besondere Lernleistung (BeLL) angeregt, gefördert und begleitet. Dies wird u. a. ermöglicht durch die Nutzung außerschulischer Lernorte. Zum Abschluss der Jahrgangsstufe 11 findet die Studienfahrt zur Vertiefung von Lerninhalten statt. Es werden Zertifikatskurse, z.B. „Cambridge“ und der Fächer verbindende Grundkurs „Wirtschaft/ Recht“ mit Anteilen der Fächer GRW, Englisch und Informatik angeboten. Das Erreichen der allgemeinen Hochschulreife schließt Persönlichkeitsmerkmale wie Kooperations- und Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Zielstrebigkeit unabdingbar ein. Entsprechende in der Sekundarstufe I geschaffene Grundlagen werden in der Verantwortung der Tutoren und Kursleiter weiter ausgebaut.

2.2 Kooperationen

Kooperationen sind ein fester Bestandteil der unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Arbeit der Neuen Nikolaischule und für modernen Unterricht und attraktive Angebote unverzichtbar. Deshalb verfügt die Neue Nikolaischule über verschiedene Kooperationen mit Institutionen, Betrieben und Einrichtungen in den Bereichen Wirtschaft, Bildung, Kunst und Kultur. Diese werden insbesondere auch für die Studien- und Berufsorientierung genutzt. Die Kooperationsvereinbarungen mit den außerschulischen Partnern werden regelmäßig erneuert. Die Gewinnung weiterer Partner für die genannten Bereiche ist eine wichtige Aufgabe, die von der Schulleitung koordiniert wird. Die Studien- und Berufsorientierung erfolgt auf der Grundlage eines schuleigenen Konzepts.

Die Neue Nikolaischule kooperiert u. a. mit folgenden Partnern:

  • Porsche Leipzig: Studien- und Berufsorientierung
  • Deutsche Bank Leipzig: Vermittlung von finanz- und wirtschaftspolitischen Themen im Unterricht, Studien- und Berufsorientierung, Lehrerfortbildung
  • Universität Leipzig: Betreuung von Praktikanten in der Lehrerausbildung
  • Richard-Wagner-Verband Leipzig: Schuljubiläum 2012 und Richard-Wagner-Jahr 2013
  • Rotary-Club Leipzig: Studien- und Berufsorientierung.

2.3 Schulleben und Schulklima

Wir fördern die Identifikation der Schüler mit ihrer Schule durch ein weltoffenes und tolerantes Schulklima und durch die Auseinandersetzung mit den Traditionen der Nikolaischule, die in ihrer Jahrhunderte währenden Entwicklung entstanden.

Die neuen fünften Klassen werden im Rahmen einer Einführungswoche aufgenommen, um sie mit  ihrer neuen Schule vertraut zu machen und erste Schritte zur Bildung eines stabilen Klassenverbandes zu initiieren. Die Klassenleiter und Fachlehrer und insbesondere die Schüler werden dabei von Schülermentoren aus den Klassen 9 und 10 unterstützt. Diese Einführungswoche bleibt fester Bestandteil des Schuljahresbeginns.

Seit 2005 unterbreitet unsere Schule im Rahmen des Ganztagsangebotes in offener Form zahlreiche Möglichkeiten der außerunterrichtlichen Betätigung. Das reicht von einer Vielzahl von Arbeitsgemeinschaften bis zur Schulakademie, in der zu ausgewählten Themen Experten aus verschiedenen Bereichen eingeladen oder Veranstaltungen von Schülern angeboten werden. Als eigenständige Schülerfirmen existieren im Rahmen des Ganztagesangebotes ein „Schülercafe“ und die Leipziger Jugendgästeführer „Schüler führen Schüler“. Das Ganztagsangebot in offener Form wird als wichtiger Bestandteil des Schullebens unter den veränderten finanziellen Rahmenbedingungen fortgeführt. Angebote im Rahmen der Aktion „Free your Mind“ spiegeln unser Bemühen für die Schüler wieder, ihre Persönlichkeiten und sozialen Kompetenzen zu festigen. Unsere Schule engagiert sich auch auf gemeinnütziger Ebene. So beteiligen wir uns seit 2004  an der Aktion „Genial Sozial“ im Rahmen der sächsischen Jugendstiftung. 30% des durch die Schüler erwirtschafteten Geldes werden alljährlich zur Förderung sozialer Projekte im Raum Leipzig zur Verfügung gestellt. Zu den langjährigen Traditionen gehört der seit 2005 stattfindende und sehr erfolgreiche internationale Schüleraustausch mit dem Lycée E. Belin in Vesoul (Frankreich), der auch zukünftig regelmäßige Kontakte und Besuche von Schülern und Lehrern beider Schulen ermöglicht.

Um ein positives Schulklima zu ermöglichen, werden sämtliche  Ideen für Projekte und Ziele sowie wichtige Entscheidungen von den drei Schulgremien im Rahmen der Schulkonferenz vorgestellt. So arbeiten Eltern, Lehrer und Schüler Hand in Hand. Der Schülerrat bietet für engagierte Schüler eine Möglichkeit, sich aktiv an der Schulentwicklung zu beteiligen. Im Jahre 2012 können wir auf die 500jährige Geschichte einer Leipziger Schule mit dem Namen „Nikolaischule“ zurückblicken, in deren Tradition wir stehen. Gemeinsam mit Schülern, Eltern und Lehrern planen wir deshalb folgende Veranstaltungen:

  • die Präsentation einer Ausstellung über ehemalige Nikolaitaner wie G. W. Leibniz, C. Thomasius, G. A. Seume,  R. Wagner und K. Liebknecht im Frühjahr 2012 und über die Entwicklung der Nikolaischule bis in die heutige Zeit im Gebäude der Alten Nikolaischule,
  • die Herausgabe eines Jahrbuchs der Neuen Nikolaischule aus diesem Anlass,
  • die Gestaltung einer Festwoche vom 29.05. bis 04.06.2012.

2.4 Entwicklung von Professionalität

Erfolgreiche Bildungs- und Erziehungsarbeit erfordert intensive innerschulische Kommunikation und flexibles Reagieren auf gesellschaftliche Anforderungen wie auf individuelle Entwicklungen.
Die Kommunikationsprozesse im Kollegium werden durch verschiedene Gremien unterstützt. Klassen- sowie Klassenstufenkonferenzen, Arbeitsgruppen zur Durchführung des Fächer verbindenden Unterrichts und die Fachkonferenzen sind planmäßig und zielgerichtet tätig. Die Prinzipien für das gemeinsame Handeln des Kollegiums werden in den im Schuljahresarbeitsplan festgelegten Gesamtlehrerkonferenzen und Dienstberatungen beschlossen bzw. deren Umsetzung überprüft.
Individuelle Fort- und Weiterbildungen werden ergänzt durch Schulinterne Lehrerfortbildungen im Rahmen der Fachkonferenzen und des Pädagogischen Tages, deren Themen und Termine im Schuljahresarbeitsplan festgelegt werden.

Unterstützung erfährt die pädagogisch-psychologische Arbeit der Neuen Nikolaischule durch Beratungs- und Vertrauenslehrer. Beispiele dafür sind die Erarbeitung und Umsetzung eines Konzepts zur Suchtprävention, eines Konzepts zur durchgängigen Beratung von Schülern und Eltern in Fragen der Schullaufbahn oder die Fortbildung von Schülern als Experten für Konfliktbewältigung.
Für die Betreuung von Schülern mit Teilleistungsschwächen (LRS) sowie für Integrationsschüler  stehen speziell fortgebildete Lehrkräfte zur Verfügung.
Die Arbeit von Mentoren an unserer Schule erstreckt sich von der Betreuung von Hausarbeiten und Besonderen Lernleistungen über die Zusammenarbeit mit Praktikanten der Universität Leipzig bis zur Betreuung von Referendaren. Im Rahmen des Ganztagsangebotes betreuen Lehrer und externe Leiter eine Vielzahl von Arbeitsgemeinschaften.
Für die Kontakte mit außerschulischen Partnern, z. B. im Rahmen der Studien- und Berufsorientierung und der Planung und Durchführung von Veranstaltungen der Schulakademie, sind Verantwortliche festgelegt.

2.5    Management und Führung

Um die Entwicklung der Neuen Nikolaischule erfolgreich voranzubringen ist professionelle Führungstätigkeit entscheidende Voraussetzung. Sie wird gelingen, wenn die Schulleitung die Tagesaufgaben mit den Entwicklungsperspektiven verbindet. Dafür ist notwendig, dass sie ihre Arbeit insbesondere durch intensive Kommunikation mit allen Partnern transparent gestaltet und die Gremien der Schulkonferenz in die Entscheidungsprozesse einbindet. Gleichermaßen ist wichtig ein Arbeitsklima zu schaffen, das auf gegenseitiger Achtung und gegenseitigem Vertrauen aller an der Entwicklung der Schule Beteiligten basiert. Die Sicherung und Entwicklung schulischer Qualität der Neuen Nikolaischule ist eine zentrale Aufgabe der Schulleitung, welche mit Hilfe von Hospitationen und Mitarbeitergesprächen realisiert wird.

Die Schulleitung berät einmal wöchentlich über anstehende Aufgaben und Entscheidungen. Folgende Bereiche werden schwerpunktartig benannt.

  • Inhaltliche und organisatorische Ausrichtung der Schule
  • Schuljahresarbeitsplan
  • Personalentwicklung
  • Fortbildungskonzept
  • Beratungskonzept
  • Konzept zur Studien- und Berufsorientierung
  • Interne Evaluation

Inhalte, Verantwortlichkeiten und Termine zu den oben benannten Konzepten werden in gesonderten Anlagen dokumentiert. Dabei orientiert sie sich in ihren Entscheidungen am Schulprogramm.

2.6    Ergebnisse

Grundlagen für die Erfassung von Ergebnissen, d. h. für die Messung der Schulqualität, sind u. a. die Bildungsstandards der Kultusministerkonferenz. Entsprechende Beispiele für Leistungsmessungen sind:

  • Kompetenztests
  • Besondere Leistungsfeststellungen
  • Abiturprüfungen

Die Neue Nikolaischule führt diese Leistungsmessungen durch und richtet ihr Handeln an den Ergebnissen und deren Evaluierung aus. Über die Resultate der Evaluierung und diesbezügliche Schlussfolgerungen auch hinsichtlich der schulprogrammatischen Arbeit werden alle Gremien der Schule informiert.

3. Inkraftsetzung

Dieses Schulprogramm wird auf der Grundlage der Ergebnisse der Schulentwicklung jährlich präzisiert. Schlussfolgerungen für neue Zielsetzungen werden daraus abgeleitet.

Das Schulprogramm tritt nach der Beschlussfassung in der Gesamtlehrerkonferenz am 04.04.2011 und nach der Bestätigung durch die Schulkonferenz am 23.05.2011 in Kraft.

H. Wulfert        Frau Dopatka        Herr Dr. Menzel           Markus Menzel
Schulleiter        Lehrervertreterin   Elternsprecher             Schülersprecher